Donnerstag, 11. August 2011

Peru / Lima 28.07.2011 - 02.08.2011

Hallo liebe Familie & Freunde

Lima, die letzte Station für unsere Reisebegleiter Tobi und Marc. Viel Zeit blieb ihnen nicht um Lima zu besichtigen, da sie am 29.07.2011 wieder in die Schweiz fliegen mussten. Nachdem wir unser Hostal im Quartier Miraflores bezogen haben, schnappten wir uns also ein Taxi um in die Innenstadt von Lima zu fahren. Andere Reisende haben uns gesagt, dass Lima wie ein zweites La Paz sei und da wir nicht besonders Freude an La Paz hatten, machten wir uns auf das Schlimmste gefasst. Doch  die Innenstadt überraschte uns mit schönen alten Gebäuden sowie mit einer ausserordendlichen Sauberkeit... Nach der kurzen Besichtigung des Stadtkerns machten sich alle wieder zurück ins Hostal um sich für den letzten gemeinsamen Abend ready zu machen. Chris konnte am letzten gemeinsamen Abend leider nicht teilnehmen, da es ihm immernoch nicht besser ging. Er mussten sich mit Zwieback und FRUT FELX 50 (Vitaminangereichertes Wasser mit Erdbeergeschmack) begnügen... Sandra, Tobi, Marc und Stephanie machten sich auf den Weg ins Mayta. Dies ist eine Bar die eine riesige Auswahl an verschiedenen Piscos hat und dort genossen alle je zwei Piscos bis es weiter in eine tolle Trattoria ging. Marc bestellte zur Vorspeise für alle Empanadas & Langostinos al Ajillo und eine Flasche Weisswein. Zum Hauptgang gab es eine tolle Flasche Rotwein. Da der Abend nach dem Nachtessen noch zu jung war um ins Bett zu gehen, kauften Tobi und Marc auf dem Heimweg noch ein paar Bier. Der Abend liessen wir im Hostalzimmer ausklingen. Es war einfach eine tolle Zeit mit euch!!!

Am nächsten Tag genossen wir alle zusammen noch ein Mittagessen am Meer bevor es für Tobi und Marc in Richtung Schweiz ging. Der Abschied fiel uns sehr schwer und wir werden diese Zeit immer in guter Erinnerung behalten. Sandra wird noch zwei Wochen in Peru bleiben. Da sie andere Pläne als wir haben, nehmen wir auch Abschied von ihr. So sind wir nach 4 Wochen Gruppenreise wieder auf uns alleine gestellt...

Am nächsten Tag gab uns Carlos (Hostalbesitzer) noch einige Tipps für die Weiterreise in den Norden von Peru. Da er sehr redselig, ausführlich und lebhaft ist, dauerte diese Unterhaltung etwas länger. Wir mussten das Gespräch abbrechen, da wir noch einen Skypetermin mit unseren Freunde Philipp und Monika hatten, die an diesem Tag ihren grossen Tag feierten. Wir wären zu diesem Zeitpunkt sehr gern bei ihnen in Rapperswil gewesen und uns viel es schwer nicht dabeisein zu können. Nach unserer Skypeunterhaltung meinte Carlos, dass wir ein bisschen das andere Lima sehen sollten und so fuhr er mit uns an einen der bekanntesten Surfspots von Südamerika der sich direkt an der Küste von Lima befindet. Seine Passion blühte gleich wieder auf, als er den Surfern zuschauen konnte, da er selber mal ein Profi-Sufer war und von diesem Sport lebte. Bevor es wieder ins Hostal zurückging fuhr er uns noch durch das Ausgehrviertel Baranco und gab uns einige Tipps für den Ausgang. Uns war aber nicht sehr nach Ausgang zumute...

Da es Chris immernoch nicht besser ging, entschieden wir noch in Lima zu bleiben bis sich alles ein wenig beruhigt hat. Der Hostalbesitzer Carlos umsorgte Chris und gab strikte Anweisungen was eingenommen werden durfte und was nicht. Auch versorgte er Chris mit Medikamenten und kochte ihm sogar Oregano-Tees. Aber alles nützte nichts und nach 6 Tagen ohne Besserung entschieden wir uns einen Arzt aufzusuchen. Carlos fuhr mit uns ins Good Hope Hospital wo er eine Privatversicherung besitzt und dort angekommen übertrieb Carlos masslos wie schlecht es Chris ging, damit wir auch so schnell wie möglich an der Reihe waren. Damit dies auch glaubthaft wirken sollte, musste Chris ein trauriges und schmerzverzehrtes Gesicht aufsetzten. Und siehe da, es hat gewirkt und nach rund 50 Minuten liefen wir wieder aus dem Spital mit dem richtigen Antibiotika in der Hand. Gemäss dem Arzt sollte die Infektion nach 5 Tagen auskuriert sein.

Die letzten zwei Tage konnten wir in Lima doch noch richtig geniessen, da die Antibiotikas wie eine Bombe einschlugen. Wir besuchten den Stadtteil Barranca und spazierten dem Stadtstrand entlang. Am letzten Abend gingen wir ins Restaurant Rosa Nautica. Carlos war so lieb und fuhr uns ins Restaurant und um uns bei ihm zu bedanken, luden wir ihn auf ein Apéro ein. Wie schon gesagt, da er sehr unterhaltsam ist, dauerte der Apéro 2.5 Stunden und jeder von uns trank zwei Maracuja-Sour. Das Nachtessen genossen wir dann alleine auf der Terrasse mit Blick aufs Meer. So hatten wir doch noch einige schöne Momente in Lima.

Unsere nächste Busfahrt führte uns nach Huaraz in die wohl schönste Bergregion von Peru. Hierzu mehr im nächsten Beitrag. 

Liebe Grüsse
Chris & Stephanie

Im Stadtzentrum von Lima

Plaza de Armas

Plaza de Armas

Plaza de Armas

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Plaza San Martin

Plaza San Martin

Quartier Barranco

Plaza im Quartier Barranco

Quartier Barranco

Barranco

Noch nicht ganz fertiggestellte Kirche im Quartier Barranco

Grau in grau, ganz normal da es Winter ist...

Barranca

Strand von Lima



Stephanie geniesst ein Espresso und ein Amaretto mit Blick aufs Meer

Carlos, Stephanie und Chris geniessen ein Maracuja-Sour

Barranco

Unser letzter Abend in Lima auf der Terrasse des Rerstaurants Rosa Nautica

Rosa Nautica, Lima

Stephanie geniesst zur Vorspeise ein Pulpo-Carpaccio


Ein tolles Ceviche und endlich wieder ein Glas Wein ;-)

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