Hoechste Zeit wieder einmal unseren Blog auf den aktuellsten Stand zu bringen.
Nachdem wir in El Chalten 4 Tage Regen "genossen", haben wir uns entschieden etwas noerdlicher zu gehen und eine 28 stuendige Busfahrt nach Bariloche auf uns zu nehmen. Bariloche gehoert immer noch zu Patagonien und ist bekannt fuer die schoene Seenlandschaft. Die 28 stuendige Busfahrt war alles andere als angenehm. Zuerst hat die Busgesellschaft unsere reservierten Plaetze umgebucht und uns nichts davon gesagt. Kurz vor der Abfahrt war ein riesen Hin und Her, da wir auf einmal nur noch in der "Holzklasse" einen Sitzplatz hatten anstatt die 28 Stunden auf den Liegesitzen zu verbringen. 2 Minuten vor Abfahrt hat man uns dann doch noch die bequemeren Sitze zugeteilt. Die Busfahrt war kein Zuckerschlecken, da der Buschauffeur den Bus auf ca. 28 Grad geheizt hat und die Luft zum schneiden dick war... Als Chris reklamiert hat, hat sich der Buschauffeur dazu entschieden die Heizung fuer eine Weile abzuschalten... Es dauert nich lange und eine nette junge Frau hat sich beklagt, dass es ihr zu kalt sei und der Bus wurde wieder auf tropische Temperaturen geheizt. Ganz toll, der ganze Bus musste wegen einer Person leiden und weitere Reklamationen liefen ins leere...
Was solls, nach 28 Stunden sind wir endlich in Bariloche angekommen und warmes Wetter begruesste uns. Unser Hostal La Barraca war ebenfalls super und auf der Terrasse konnte man den Ausblick auf den See geniessen. Trotz unserer Muedigkeit sind wir am Abend noch etwas essen gegangen um anschliessend todmuede ins Bett zu fallen.
Den erste Tag in Bariloche verbrachten wir in der Stadt und genossen das tolle Wetter. Vor der Kirche von Bariloche fanden wir ein kleines Plaetzchen mit Blick auf den See. Das war genau richtig um einen kleinen Apero zu sich zu nehmen... Nach einer solchen Busfahrt muss man sich ja auch mal was goennen...
Bariloche ist ebenfalls bekannt fuer die gute Schokolade und fuer die tollen Glaces. Dies wollten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen, da wir langsam an Schokoladenmangel litten. Im bekannten Mamuschka genossen wir ein Stueck Kuchen und trafen zufaellig wieder auf Michael und Dee. Wir erzaehlten ihnen von unserem Plan am naechsten Tag ein Auto zu mieten und die umliegenden Seen zu erkunden.
Noch was zur Schokolade: Sie schmeckt ziemlich suess und kommt von der Qualitaet hoechstens an eine Tafel MBudget-Schokolade ran. Fuer uns eine kleine Enttaeuschung, da immer alle von dieser Schokolade schwaermten...Aber wir sind ja auch nicht nach Suedamerika gereist um Schokolade zu essen;-)
Da Michael und Dee ihre Weiterreise nach Mendoza gebucht haben und sich somit unsere Wege trennen, haben wir entschieden am Abend ein Abschieds-Bife-de-Lomo essen zu gehen... Es war ein toller Abend, welchen wir in einer Bar ausklingen liessen. Michael ist nicht um sonst Ire... Was der Bier trinken kann ist einfach unglaublich...
Mit schwerem Kopf machten wir (mit Michael und Dee) uns am zweiten Tag mit unserem kleinen Auto auf den Weg. Wir fuhren dem See Nahuel Huapi entlang Richtung La Angosturo. Dort wollten wir einen Kaffee trinken, landeten aber im Supermarkt und kauften schliesslich ein roasted Chicken von rund 2 kg, da wir alle so hunger hatten. Das Festessen musste natuerlich an einem gebuehrenden Ort genossen werden und so suchten wir nach einem geeigneten Picknick-Platz. Auf einem Parkplatz mit Aussicht auf den See fanden wir diesen dann auch. Mmmmmhhhh....das beste roasted Chicken ever!!!! ;-)
Nach der "kleinen" Staerkung machten wir uns auf die Weiterfahrt in Richtung Traful vorbei and den Seen Correntoso, Espejo, Espejo-Chico und Traful. Die Seenlandschaft erinnert teilweise an die Schweiz und wir glaubten ab und zu im Tessin zu sein. Ab dem Lago Traful aenderte sich das Bild in eine eher wuestenaehnliche Landschaft. Um ca. 20.00 Uhr waren wir zurueck und nahmen nun definitiv Abschied von Michael und Dee.
Der dritte Tag fuehrte uns zum Monte Tronador, bekannt fuer den schwarzen Gletscher. Wieder machten wir uns mit Picknick und Corsa auf den Weg. Nach dem Parkeingang waren die Strassen nicht mehr geteert und es wurde richtig holprig mit unserem kleine Gefaehrt....Der Corsa ist nicht gerade das geeignete Auto und so dauerte die Fahrt ein bisschen laenger. So fuhren wir dem Monte Tronador entgegen und waren am Schluss ziemlich enttaeuscht vom schwarzen Gletscher....im ersten Moment dachten wir vor uns sei eine Kiesgrube und kein Gletscher zu sein. Ist ja egal, der Park war dafuer wunderschoen.
Da wir das Fleisch-Essen langsam satt hatten, entschieden wir uns am Abend in ein vegetarisches Restaurant zu gehen. Es war super, viel Gemuese!!!!
Der letzte Tag in Bariloche genossen wir mit nichts tun. Das heisst, Coiffeur-Besuch, Spanisch lernen auf der Terrasse und Organisation unserer Weiterreise.
Liebe Gruesse
Stephanie & Chris
| Aussicht von unserem Hostal in Bariloche |
| Abschieds Bife de Lomo |
| Picknick mit riesen Poulet |
| Seenlandschaft |
| Im Nationalpark |
| Monte Tronador |
| Aermeres Viertel von Bariloche |
| Bariloche |
| Bushalt im Nirgendwo |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen