Hallo zusammen
Eine 3.5 stuendige Bussfahrt brachte uns von Validivia nach Pucón. Die kleine Stadt hat ca. 15`000 Einwohner und ist am Lago Villaricca gelegen an welchem es viele kleine Straende gibt. Im Sommer ist das Staedtchen voll von Touristen, aber jetzt so gegen Herbst laeuft nicht mehr sehr viel, was uns natuerlich recht war. Die Gegend rund um Pucón ist vorallem auch wegen dem aktiven 2840 Meter hohen Vulkan Villaricca sehr bekannt. Man kann mit gefuehrten Touren bis an den Kraterrand des Vulkans gelangen. Taeglich bis zu 300 Touristen nehmen den 4-5 stuendigen Aufstieg in Angriff, was uns davon abhielt eine solche Tour zu buchen. Nebst dem Vulkan ist die Gegend auch fuer die zahlreichen Thermalquellen bekannt.
In Pucón haben wir die guenstigste Unterkunft seit beginn unserer Reise gefunden. Nora welche uns am Busbahnhof angesprochen hat, brachte uns zu ihrem Hostal welches nur 2 Blocks entfernt war. Fuer ca. 20 Franken pro Nacht erhielten wir ein Doppelzimmer. Die Zimmer, Badezimmer, Kueche und auch der Aufenthaltsraum waren sehr sauber und gepflegt. Zum Hostal gehoerte auch ein kleiner Balkon, von welchem aus man den Vulkan sah. Nach Bezug unseres Zimmers liefen wir ein bisschen durch die Stadt und genossen bei herrlichem Herbstwetter die Aussicht vom Balkon. Am naechsten Tag entschieden wir uns in den Nationalpark "Huerguehue" zu gehen um ein bisschen zu wandern. Wir sind um 07.00 Uhr aufgestanden, aber leider hatte es kein warmes Wasser und so wurde die Dusche gestrichen. Wir dachten uns schon ob die 20 Franken pro Nacht kein warmes Wasser einschliessen?!? Wie wir erst spaeter erfuhren wurde das Wasser mit Gas erhitzt und der Besitzer musste zuerst eine neue Flasche anschliessen :-)
Die Wanderung im Nationalpark war wunderschoen. Waehrend dem 2 stuendigen Aufstieg hatten wir immer wieder Ausblick auf den Vulkan. Kaum hatten wir den Aufstieg geschafft zog schon Nebel auf, was der Umgebung etwas mystisches verlieh. Die Sonne war aber zum Glueck genug stark und so konnten wir unser Picknick am Ufer eines kleinen Bergsees geniessen. Beim Abstieg wurde der Nebel dann immer staerker und der Vulkan war nicht mehr zu sehen. Wir hatten also richtig Glueck, dass wir genug frueh losmarschiert sind.
Am naechsten Tag war das Wetter ein bisschen wechselhaft und nach einem von Chris super zubereiteten Fruehstueck mit Eier und Speck gingen wir zu den Thermalquellen Los Pozones. Die Busfahrt dort hin war ein bisschen abenteuerlich. Unser Chauffeur war super jung und unterhielt sich lieber mit seinem Kollegen, als auf die Strasse zu schauen. Auch war der Bus schon ein etwas aelteres Modell und Stephanie war es ein wenig unwohl waehrend der Fahrt :-) Ein langer steiler Weg fuehrte von der Bushaltestelle zu den Thermen, welche fast menschenleer waren. Es gab verschiedene kleine Becken mit unterschiedlichen Wassertemperaturen und eines war so heiss, dass man sich nicht laenger als ein paar Minuten darin aufhalten konnte. Alles in allem war es ein sehr gemuetlicher Tag...
Am naechsten Tag ging es weiter nach Chillan. Hierzu mehr im naechsten Bericht...
Liebe Gruesse
Stephanie und Chris
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| Hostal Nora in Pucon |
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| Fahrender Gemueseverkaeufer |
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| Blick auf den Vulkan vom Balkon des Hostals Nora |
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| Na, welche Butter darf es sein? |
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| Vulkan Villarica |
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| Nationalpark |
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| Nationalpark |
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| Die heissen Quellen |
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| Die Quellen von los Pozones |
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| Apero auf dem Balkon mit Blick auf den Vulkan |
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